Hand aufs Herz – ich mach mir Sorgen!!!

Ehrlichkeit – was ist das ….. Lebens- und Liebenswerte Gemeinde – was verstehen wir darunter ….. ruhiges Landleben – gibt’s das wirklich….? Fragen die sich immer öfter stellen. Die Antworten auf diese Fragen bleiben mir aber in Anbetracht vieler Aktivitäten und Tatsachen immer öfter verborgen.
Ich habe schon in der dritten Ausgabe unserer „Hand aufs Herz“ die Frage nach Ehrlichkeit und Seriosität gestellt und konnte damals schon keine Antworten auf das „WARUM“ geben. Warum verhalten sich mache sogenannte Staatsmänner und -frauen so und sehen nur mehr ihren persönlichen Vorteil. Die Medienberichte der letzten Wochen zeigen immer mehr von diesem Sumpf der Korruption und Intrigen. Was bisher durch verschiedenste – natürlich unbeabsichtigte Aktionen (z.B. Schwärzen von Beweismaterial) – noch immer nicht gelungen ist, ist diese Sümpfe trockenzulegen.
Ich hoffe, dass die Verantwortliche(n) endlich das „Versteckspiel“ aufhören. Sie sollten ihre Machtposition einmal dafür nutzen, etwas Nützliches zu tun – aber einmal nicht für sich selbst, sondern für die Allgemeinheit. Ich hoffe, es bleibt kein Osterwunsch.
Die Frage der vielzitierten lebens- und liebenswerten Gemeinde stellt sich schon einige Zeit. Auch dafür habe ich keine Antwort. Warum z.B. reagiert unsere Bürgermeisterfraktion erst wenn Medien auf ein Thema „aufspringen“ wie z.B. bei der immer untragbareren Verkehrssituation in Bodendorf. Ein Agieren, in diesem Fall ein vorausschauendes Handeln im Sinne der Verkehrssicherheit der Bürgerinnen und Bürger, wäre auch in diesem Fall zielführender. Die Zustimmung der SPÖ zu sinnvollen, die Verkehrssicherheit verbessernden Maßnahmen in unserer Gemeinde, ist sicher. Und wie schon in der letzten „Hand aufs Herz“ angesprochen – mehr PKW- und LKW-Verkehr bringt keine Unternehmen sondern mehr Probleme – vielleicht begreifen das schön langsam ALLE.
Noch zum Stichwort Unternehmen. Wie stolz waren doch im Jahr 2007 unser Gemeindechef, der Wirtschaftschef, der Grundbesitzer,…. dass das Gewerbegebiet in Lungitz so toll in der Nähe der Autobahn und in unmittelbarer Nähe der Bahn liegt. Das Gelände des ehemaligen Ziegelofens wird ja vom Platz – den Interessenten brauchen – gar nicht ausreichen, wurde uns suggeriert. Doch statt in Lungitz neue zukunftssichere, umweltfreundliche Arbeitsplätze zu haben, werden die im Ortszentrum von Katsdorf auch immer weniger.
Wenn man nur die beiden oberen Punkte zusammenzählt könnte man zu folgendem Schluss kommen: Es besteht kein Interesse an einer sinnvollen, bewohnerbezogenen Ortsentwicklung und es gibt kein Interesse zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der eigenen Gemeinde. Werbeprospekte zu drucken wird sicher nicht ausreichen. Schönreden ist keine Lösung! Die Betroffenen wissen es besser und immer mehr sind von den Fehlentwicklungen des letzten Jahrzehnts betroffen, egal ob durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder die Zunahme des Verkehrs usw.
Dass sich alles zum Besseren wendet, das ist mein Osterwunsch für die Katsdorferinnen und Katsdorfer.
Abschließend darf ich Ihnen ein besinnliches Osterfest wünschen und hoffe, dass wir in 5 Jahren, wenn dann unsere Landwirtschaftsschule Geschichte ist, nicht wie in Lungitz vor einem leeren Gelände mit Gebäude stehen sondern, dass sich endlich wieder einmal etwas zur Hebung der Lebensqualität in Katsdorf bewegt.
Das lebens- und liebenswerte Katsdorf, das es einmal war, sollte es wieder werden.
Lasst uns zusammen daran arbeiten.

Ihr
Günther Saumer
Parteivorsitzender

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