Hand aufs Herz – Nicht nur „DORT“, sondern auch „DA“!!!

In aller Munde sind derzeit wieder einmal die Ratingwerte der einzelnen Staaten und Banken. Es dreht sich alles um die Sicherheit unseres Geldes. Ein nicht unwesentlicher Faktor. Doch neben dieser muss die Sicherheit um Leib und Leben einen noch wesentlicheren Status haben. Deshalb darf es nicht nur um die Sicherheit „Dort“ gehen, sondern muss es auch um die Sicherheit „Da“ gehen.

In der ersten Ausgabe unserer „Hand aufs Herz“ im heurigen Jahr habe ich schon auf die teilweise untragbaren Verkehrssituationen in unserem Gemeindegebiet hingewiesen. Wenn wir schon damit leben müssen, dass – in Ermangelung von Wirtschaftsansiedelungen in unserem Gemeindegebiet – der PKW- und LKW Verkehr immer mehr wird, so müssen wir darauf achten, dass die Fußgänger und Radfahrer nicht „auf der Strecke bleiben“.

Zahlreiche Gehwege wurden in den letzten Jahren geschaffen. Bisher es ist halt ein Stückwerk. Vergleichbar ist es fast mit einem Hausbauer, der den Keller errichtet und dann schon das Dach hat. Was dazwischen ist, ist ihm zu mühselig.
Was ich damit meine? Naja, ich sehe es halt so am Beispiel des Gehweges zwischen Lungitz und Breitenbruck. Da gibt’s nach SPÖ Intervention die gesamte Verbindung Lungitz – Standorf. Zwischen Standorf und Nöbling soll jetzt wieder ein Stück kommen. Zwischen Nöbling und Neubodendorf endet ein bestehendes Stück Gehweg im Acker. Wann wird der verkehrssicherheitstechnische wichtige Lückenschluss bis zum Haltestellenberg endlich geschaffen??? Ein Wahlversprechen der ÖVP war es bereits 1997 (siehe Auszug aus der ÖVP Wahlbroschüre 1997).
Gleichzeitig wird in absehbarer Zeit ein Stück Gehweg zwischen Breitenbruck und Bodendorf errichtet. Wo bleibt die Verbindung bis Bodendorf und die Verkehrsberuhigung in Bodendorf???

Bei all diesen Maßnahmen wurde leider auf die Radfahrer vergessen, die weiterhin die Straße benützen müssen und so dem PKW- und LKW-Verkehr „ausgeliefert“ sind. Schade um die vergebene Chance.

Aber nicht nur außerhalb unseres Ortszentrums soll etwas geschehen. Nachdem nunmehr der „Gemeindeberg“ saniert wurde, wäre auch DRINGEND die Sanierung und Verkehrsberuhigung am Südring erforderlich. Den eine zu schmale Straße, kein Gehsteig, keine Straßenbeleuchtung – das sind Zustände die nicht mehr in die heutige Zeit passen und bei denen es nur mehr eine Frage der Zeit ist, bis etwas passiert. Ich hoffe, dass die Lösung dieser Problemsituation geschieht bevor etwas passiert.

Oder auch im Ortszentrum, diesmal im Bereich der Volksschule / Breitenbruckerstraße. Da gibt’s doch tatsächlich einen Gehsteig der in einer Gartenmauer endet und auf der anderen Straßenseite weiter den Berg in Richtung Union Sportanlage hochführt. Warum ist da bisher nicht die „Verbindung“ der beiden Straßenseiten verkehrssicherer gemacht worden? Ein Lösungsansatz wäre z.B. eine leichte Bodenschwelle. Das würde dann auch die Fahrzeuglenker eher dazu veranlassen im Bereich der Schulen die Geschwindigkeitsbeschränkung einzuhalten. Auf dieser Bodenschwelle noch ein Zebrastreifen markiert und die Situation wäre für unsere Kinder und alle KatsdorferInnen die dort unterwegs sind, z.B. zur Gemeindeärztin, wesentlich sicherer.

Es sind nur Beispiele, die aufzeigen, dass es nicht nur um Bankensicherheit geht die uns betreffen kann. Es geht auch um unser aller Sicherheit, wenn Fahrzeuge, Fußgänger und Radfahrer gezwungen sind, gemeinsam die Straße zu benutzen.
Meine Hoffnung ist, dass es, bis unsere Straßen auch für den Fußgänger und Radfahrer lückenlos verkehrssicher sind, zu keinen Unfällen kommt. Lasst uns gemeinsam daran arbeiten.

Ihr
Günther Saumer
(Parteivorsitzender)

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