Erfreut / Nicht erfreut

Sehr erfreut bin ich über die Wiederwahl des Demokraten Obama als US Präsident.

Nicht erfreulich waren Ausschnitte von gegenseitigen, schmutzigen und kostspieligen Wahlkämpfen in den USA. Wie wird es bei uns?

Erfreulich ist die Wahl von Christine Böhm als Vorsitzende der Pensionisten – Ortsgruppe Katsdorf.

Nach wie vor unerfreulich sind so hohle Parolen von der Wirtschaft wie von Maria Mader und Christof Leitl. „Geht es der Wirtschaft gut, geht es den Menschen gut.“ Auch, wenn ich beide Personen sehr schätze, ist diese Behauptung Beschönigung und blanker Unsinn. Nur wenn es den Menschen wirklich besser geht, geht es auch der Wirtschaft gut.

Erfreulich ist für uns die Einführung von ELGA durch Gesundheitsminister Stöger. Medikamentenschutz, ärztliche Übersicht und Eigenbestimmung.

Total daneben und unerfreulich ist das überzogene „Dagegensein“ von vielen Göttern, angeführt von Rasinger, in Weiß. Ob da nicht das Finanzielle über das Menschliche bestimmt?

Erfreulich ist die Bewegung im Bereich der Pendlerbeihilfen. Es ist jedoch erstaunlich, dass es zuerst absolutes Sparprogramm geheißen hat, doch mit dem Blick auf das Wahljahr fließen die Millionen. Wenn man auch nicht weiß, woher das Geld kommt und ob alles sinnvoll ist.

Absolut unerfreulich ist, dass sich die ÖVP in ihrer Machtgier in die Agenden der Landesfeuerwehr und Bezirksfeuerwehr mischen will. Das gleiche gilt für die „absolut unpolitische GESPAG“. Unten sparen und oben locker zahlen.

Sehr erfreulich ist, dass die OÖ Krankenkasse wieder im positiven Bereich wirtschaftet und viele Krankenkassen mehr.

Völlig unverständlich, unerfreulich und daneben sind die Ereignisse in Schildorn SCHILDA, Amtsleiter als Hochstapler, sowie die täglichen Meldungen über Schmiergeld, Korruption und Bereicherung aus der Schwarz/Blauen Eurofighter-, Buwog-, Telekom- und Hypo-Alpe-Adria-Ära. Die paar Milliarden Euros?

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