Kein Statistikbeitrag

Günther SaumerImmer wieder zu lesen und zu hören – die Nahversorgung ist in der Gemeinde „A“ nicht mehr gegeben, die Bevölkerung wandert von der Gemeinde „B“ aus und/oder die Jugend sieht keine Zukunft in ihrer Heimatgemeinde. Wir von der SPÖ Katsdorf wollen nicht, dass Katsdorf auch in absehbarer Zeit zu den Gemeinden gehört, die sich wegen solcher Umstände in den Zeitungen des Landes wieder finden! Hand aufs Herz – wir wollen nicht zur Statistik beitragen!

Ein Blick in meine Jugend (ich weiß, es ist schon eine Weile her).
Damals hatte Katsdorf knapp 1700 EinwohnerInnen, heute haben wir knappe 3000 EinwohnerInnen. Damals hatte Katsdorf VIER Gasthäuser im Ortszentrum, heute haben wir EINES. Damals hatten wir DREI Lebensmittelgeschäfte, heute haben wir EINES.

Machen wir nur einen Sprung 20 Jahre zurück – damals noch unter SPÖ Mehrheit und Bürgermeister Hubert Wöckinger.
Damals hatten wir auch schon ca. 2500 EinwohnerInnen. Damals hatten wir auch schon einen funktionierenden Kindergarten, eine funktionierende Kinder-Nachmittagsbetreuung, Essen auf Rädern, ein Haus für betreubares Wohnen war in der Entstehung, erste Kinderspielplätze waren entstanden. Wohnhäuser für leistbares Wohnen wurden errichtet (die letzten seither). Für die Pflege der gemeindeeigenen Grünflächen gab es noch eine Beschäftigte, die diese Aufgabe mit Hingabe erledigte (danke nachträglich noch einmal dafür). Heute sind die Gemeindearbeiter dazu „verdonnert“, neben ihren zahlreichen anderen Aufgaben, auch das zu erledigen. Der Kanalbau war Großteils abgeschlossen aber zugegeben, wir hatten weniger Gehsteige und keinen nassen Eislaufplatz. Damals wurden eben Budgetmittel noch ausgegeben um Katsdorf zu dem zu machen, das es heute sein sollte – ein lebens und liebenswerter Ort.

Leider ist seither nur mehr der Slogan geblieben und die Katsdorferinnen und Katsdorfer sind gezwungen viele Sachen, die zum Leben erforderlich sind, nicht mehr in Katsdorf zu erledigen. Es gibt einfach die Auswahl nicht mehr. Egal ob es eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten sind, ob es sehr spärlich vorhandene Arbeitsplätze sind (obwohl wir ein gewidmetes Betriebsbaugebiet haben, wird es nicht genutzt) oder ob es nicht zuletzt leistbare Wohnungen sind.
Lauter Punkte, die zu einem liebens- und lebenswerten Katsdorf aus unserer Sicht dazugehören und für die es höchste Zeit ist, dass sie in Angriff genommen werden. Frischer Wind für Katsdorf kann uns wieder zu dem machen, was wir wirklich einmal waren. Frischer Wind, den wir von der SPÖ in die Gemeindestube blasen wollen und mit dem wir FÜR ALLE Katsdorferinnen und Katsdorfer aktiv arbeiten wollen – und nicht nur für „spezielle“ Freunde.
Hand aufs Herz – die SPÖ war und ist immer schon für alle da gewesen und wird es auch in Zukunft sein.

Ihr Günther Saumer, Parteivorsitzender

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