Noch-Bürgermeister Lehners Politikverständnis

Stefan KlausbergerDer Noch-Bürgermeister wird nicht müde zu betonen, dass seine Politik immer eine sehr hohe (95% einstimmige Gemeinderatsbeschlüsse) Zustimmung findet! Ich werde jedoch auch nicht müde zu erklären, dass eine Quote von 95% bei einer absoluten Mehrheit dringend zu hinterleuchten ist! Diese Quote sagt nur aus, dass die SPÖ Katsdorf und auch die Grünen Katsdorf keine Verhinderer und Neinsager sind – nur daraus ergibt sich dieser doch hohe Prozentsatz!

Fakt ist – durch diese Absolute der VP in Katsdorf werden Ideen und Pläne der SPÖ, aber auch der Grünen nicht berücksichtigt oder diskutiert! Jede „nicht ÖVP Idee“ ist unbedacht, unfinanizierbar, unpraktikabel, unnütz, usw. Erst wenn eine Idee später von der VP-Seite wieder aufgegriffen wird ist diese, man glaubt es kaum eine „Perfekte“!

Zugegeben, auch wenn unsere Ideen 2 Jahre später durch die VP „erfunden“ werden, sind sie noch immer gut. Heißt, wir tragen diese Idee mit und schon gibt es diese vom Nochbürgermeister so oft zitierte Einstimmigkeit!

Einige Abstimmungen gingen aber auch deswegen einstimmig aus, da man sich bei manchen Dingen auf das Wort vom Bürgermeister verlassen hat! Man lernt auch als SPÖ-Katsdorf nicht aus – Sich auf das Wort vom Nochbürgermeister zu verlassen ist offenbar zumindest unvernünftig! Ich rede z.B. vom Gemeindevorstandsbeschluss der Gemeindekarte! Hier wurde der Vorstand informiert, dass die Ausschreibung aufgrund der Kosten wieder an den bisherigen Anbieter vergeben wird! Zur zusätzlichen Info – egal was die SPÖ im Vorstand entscheidet – auch hier gibt es eine Absolute der VP!

Im Nachhinein ist nun einiges klar! Die Gemeindekarte wurde nicht ausgeschrieben und es wurden auch keine Katsdorfer Betriebe zur Herstellung angefragt! Hätte man hier angefragt, dann wäre der Preis der Karte bei gut einem Drittel gewesen! Team-Design – Cityprint – Frau Aigner usw. – hier gibt es sicher noch mehr gute Firmen die hier die Fachkompetenz gehabt hätten!

Unsere Kritik geht nicht nur dahin, dass die Gemeinde zweckmäßig und sparsam handeln muss! Nein hier kommen dann doch noch Katsdorfer Betriebe ins Spiel, nämlich als Melkkühe der Gemeinde. Sehr teure Werbeeinschaltungen wurden durch Herstellende Firma richtiggehende gekeilt und somit haben die Katsdorfer Betriebe diese mehr als überteuerte Karte bezahlt! (Katsdorfer Betriebe fühlten sich veranlasst diese teure Werbung zu schalten, da sie natürlich auch auf Aufträge der Gemeinde angewiesen sind oder hoffen!) In seinem Artikel über dieses Thema in einer der letzten SPÖ-Zeitungen hat unser Bürgermeisterkandidat Stefan Binder mit der Aussage „Abzocke“ somit nicht Recht – es müsste vielmehr „freche Abzocke“ heißen! Machen Sie sich selbst ein Bild!

Ich als Fraktionsobmann der SPÖ Katsdorf bitte Sie, unserem Spitzenkandidat Stefan Binder am Wahltag das Vertrauen zu schenken und auch für meine Mannschaft im Gemeinderat bitte ich um Ihre Stimme!

Stefan Klausberger,
Fraktionsobmann

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