Kein Statistikbeitrag

Günther SaumerImmer wieder zu lesen und zu hören – die Nahversorgung ist in der Gemeinde „A“ nicht mehr gegeben, die Bevölkerung wandert von der Gemeinde „B“ aus und/oder die Jugend sieht keine Zukunft in ihrer Heimatgemeinde. Wir von der SPÖ Katsdorf wollen nicht, dass Katsdorf auch in absehbarer Zeit zu den Gemeinden gehört, die sich wegen solcher Umstände in den Zeitungen des Landes wieder finden! Hand aufs Herz – wir wollen nicht zur Statistik beitragen!

Ein Blick in meine Jugend (ich weiß, es ist schon eine Weile her).
Damals hatte Katsdorf knapp 1700 EinwohnerInnen, heute haben wir knappe 3000 EinwohnerInnen. Damals hatte Katsdorf VIER Gasthäuser im Ortszentrum, heute haben wir EINES. Damals hatten wir DREI Lebensmittelgeschäfte, heute haben wir EINES.

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Überflüssig…

Günther SaumerDas Jahr 2014 ist schon wieder einige Monate alt und doch – oder vielleicht gerade deshalb – ist es an der Zeit auf einige Sachen hinzuweisen bzw. die alleinherrschende Fraktion in unserer Gemeinde an dringend Notwendiges zu erinnern.
Vielleicht geschieht doch einmal etwas, bevor etwas geschieht.

Überflüssig kann vieles genannt werden. Überflüssig sagen viele ist die Ostumfahrung von Linz in den Augen vieler, weil sie Unsummen verschlingt und diese Euros besser für den öffentlichen Verkehr verwendet werden sollten. Überflüssig – im wahrsten Sinne des Wortes – war der im vergangenen Winter erstmals angelegte Eislaufplatz neben der Gusenbrücke.

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Hand aufs Herz – Es geht um Österreich und deshalb geht es auch um jeden Einzelnen von uns!

Günther SaumerGeschätzte Katsdorferinnen und Katsdorfer. Am 29. September ist es wieder so weit, es wird zur Teilnahme an der Nationalratswahl aufgerufen. Und es geht um Österreich, es geht um unsere Kinder und Enkel (auch wenn der Eine oder die Andere derzeit weder das Eine noch das Andere hat). Denn bei allen kandidierenden Parteien geht es um das Interesse der jeweiligen Gruppierung. Die SPÖ hat nur ein Interesse, dass es ALLEN Österreicherinnen und Österreichern so gut wie möglich geht und nicht nur einzelnen Gruppierungen.

Es sind alle Österreicherinnen und Österreicher bei der kommenden Nationalratswahl aufgerufen, abzustimmen für wen die Regierungsparteien in den nächsten 5 Jahren arbeiten müssen. Die Wahl beschränkt sich also auf das Wesentliche, auf die Wünsche der Mehrheit in unserem Land. Sind wir für eine Anhebung des Frauenpensionsalters schon in der nächsten Legislatur? Sind wir für eine Anhebung der täglichen Arbeitszeit auf 12 Stunden – natürlich möglichst ohne Überstundenzuschläge (weil verlängerte Durchrechnungszeiträume)? Sind wir für das Motto „Geht’s uns allen gut, dann geht’s der Wirtschaft gut“?

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Hand aufs Herz – Es ist Zeit aufzutauen!

Günther SaumerDer Winter hat seine Pforten geschlossen und es ist jetzt Zeit wieder aufzutauen – nicht nur für die Natur, sondern auch für unsere verantwortlichen gemeindeführenden Bürger- und Vizebürgermeister. Denn nicht nur die Natur hat die eine oder andere Spur auf unseren Straßen hinterlassen, die saniert werden muss. Auch die Landesinteressen ziehen Spuren durch die Gegend – gemeint sind die Spuren der Korridoruntersuchung für die Ostumfahrung von Linz.

Auch wenn es derzeit den Anschein hat, dass unser Gemeindegebiet von dieser Transitverbindung verschont bleibt – wir sind erst nach dem Bau sicher aus dem sprichwörtlichen „Schneider“. Denn schon jetzt haben sich in unseren ́Nachbargemeinden Bürgerinitiativen gegründet, die die Sinnhaftigkeit dieser Schnellstraßenverbindung anzweifeln. Und wir wissen ja, wenn ein wenig Wind aus einer Ecke weht, dann verlagert man sich in eine andere Ecke wo es windstill ist. Wir von der SPÖ Katsdorf werden darauf achten, dass diese Ecke dann nicht unser Gemeindegebiet ist.

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Hand aufs Herz – Profis sind zielführender für ALLE!

Günther SaumerWenn wir am 20. Jänner zur Volksbefragung über Wehrpflicht oder Profiheer gehen ist eine entscheidende Frage, wie demokratisch ein Profiheer sein kann und ob es Sicherheit gewährleistet. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, umso grösser wird meine Überzeugung, dass es der richtige Weg ist, denn die Anforderungen an das Bundesheer haben sich enorm verändert.

Unsere Soldaten unterstützen heute internationale Friedenseinsätze, bekämpfen Internetkriminalität und Terrorismus und dafür brauchen wir Profis. Wir haben derzeit 12.700 ständige Berufssoldaten, beim Berufsheer würden es sogar nur 8.500 sein, weil sich die übrigen Soldaten entweder nur auf drei Jahre verpflichten könnten oder als Milizsoldaten nur bei Bedarf zum Einsatz kämen – der Wechsel ist damit gesichert.

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Hand aufs Herz – Sicherheit geht uns alle an!

Und auch heute meine ich – wie bereits in der vorigen Ausgabe unserer „Hand aufs Herz“ – nicht die Sicherheit unseres Geldes, sondern ich meine die Sicherheit für Leib und Leben.

In den ersten beiden Ausgaben unseres Magazins bin ich bereits auf die teilweisen Mängel im Bereich der Verkehrssicherheit in unserem Gemeindegebiet eingegangen.

Wurde in der letzten Ausgabe eine Lösungsmöglichkeit für die Situation am Südring dargestellt, so erlaube ich mir diesmal einen Vorschlag für eine wesentliche Verbesserung der Verkehrssicherheit für die Fußgänger in der Breitenbruckerstraße zu machen.

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Hand aufs Herz – Nicht nur „DORT“, sondern auch „DA“!!!

In aller Munde sind derzeit wieder einmal die Ratingwerte der einzelnen Staaten und Banken. Es dreht sich alles um die Sicherheit unseres Geldes. Ein nicht unwesentlicher Faktor. Doch neben dieser muss die Sicherheit um Leib und Leben einen noch wesentlicheren Status haben. Deshalb darf es nicht nur um die Sicherheit „Dort“ gehen, sondern muss es auch um die Sicherheit „Da“ gehen.

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Hand aufs Herz – ich mach mir Sorgen!!!

Ehrlichkeit – was ist das ….. Lebens- und Liebenswerte Gemeinde – was verstehen wir darunter ….. ruhiges Landleben – gibt’s das wirklich….? Fragen die sich immer öfter stellen. Die Antworten auf diese Fragen bleiben mir aber in Anbetracht vieler Aktivitäten und Tatsachen immer öfter verborgen.
Ich habe schon in der dritten Ausgabe unserer „Hand aufs Herz“ die Frage nach Ehrlichkeit und Seriosität gestellt und konnte damals schon keine Antworten auf das „WARUM“ geben. Warum verhalten sich mache sogenannte Staatsmänner und -frauen so und sehen nur mehr ihren persönlichen Vorteil. Die Medienberichte der letzten Wochen zeigen immer mehr von diesem Sumpf der Korruption und Intrigen. Was bisher durch verschiedenste – natürlich unbeabsichtigte Aktionen (z.B. Schwärzen von Beweismaterial) – noch immer nicht gelungen ist, ist diese Sümpfe trockenzulegen.
Ich hoffe, dass die Verantwortliche(n) endlich das „Versteckspiel“ aufhören. Sie sollten ihre Machtposition einmal dafür nutzen, etwas Nützliches zu tun – aber einmal nicht für sich selbst, sondern für die Allgemeinheit. Ich hoffe, es bleibt kein Osterwunsch.
Die Frage der vielzitierten lebens- und liebenswerten Gemeinde stellt sich schon einige Zeit. Auch dafür habe ich keine Antwort. Warum z.B. reagiert unsere Bürgermeisterfraktion erst wenn Medien auf ein Thema „aufspringen“ wie z.B. bei der immer untragbareren Verkehrssituation in Bodendorf. Ein Agieren, in diesem Fall ein vorausschauendes Handeln im Sinne der Verkehrssicherheit der Bürgerinnen und Bürger, wäre auch in diesem Fall zielführender. Die Zustimmung der SPÖ zu sinnvollen, die Verkehrssicherheit verbessernden Maßnahmen in unserer Gemeinde, ist sicher. Und wie schon in der letzten „Hand aufs Herz“ angesprochen – mehr PKW- und LKW-Verkehr bringt keine Unternehmen sondern mehr Probleme – vielleicht begreifen das schön langsam ALLE.
Noch zum Stichwort Unternehmen. Wie stolz waren doch im Jahr 2007 unser Gemeindechef, der Wirtschaftschef, der Grundbesitzer,…. dass das Gewerbegebiet in Lungitz so toll in der Nähe der Autobahn und in unmittelbarer Nähe der Bahn liegt. Das Gelände des ehemaligen Ziegelofens wird ja vom Platz – den Interessenten brauchen – gar nicht ausreichen, wurde uns suggeriert. Doch statt in Lungitz neue zukunftssichere, umweltfreundliche Arbeitsplätze zu haben, werden die im Ortszentrum von Katsdorf auch immer weniger.
Wenn man nur die beiden oberen Punkte zusammenzählt könnte man zu folgendem Schluss kommen: Es besteht kein Interesse an einer sinnvollen, bewohnerbezogenen Ortsentwicklung und es gibt kein Interesse zur Schaffung von Arbeitsplätzen in der eigenen Gemeinde. Werbeprospekte zu drucken wird sicher nicht ausreichen. Schönreden ist keine Lösung! Die Betroffenen wissen es besser und immer mehr sind von den Fehlentwicklungen des letzten Jahrzehnts betroffen, egal ob durch den Verlust des Arbeitsplatzes oder die Zunahme des Verkehrs usw.
Dass sich alles zum Besseren wendet, das ist mein Osterwunsch für die Katsdorferinnen und Katsdorfer.
Abschließend darf ich Ihnen ein besinnliches Osterfest wünschen und hoffe, dass wir in 5 Jahren, wenn dann unsere Landwirtschaftsschule Geschichte ist, nicht wie in Lungitz vor einem leeren Gelände mit Gebäude stehen sondern, dass sich endlich wieder einmal etwas zur Hebung der Lebensqualität in Katsdorf bewegt.
Das lebens- und liebenswerte Katsdorf, das es einmal war, sollte es wieder werden.
Lasst uns zusammen daran arbeiten.

Ihr
Günther Saumer
Parteivorsitzender