Sind unsere Jungendlichen nichts Wert?

Diese Frage musste ich mir stellen, als ich die Information erhalten habe, dass die ÖVP den Jugendclub in Katsdorf geschlossen hat. In der Sozialausschusssitzung wurde vom Bürgermeister berichtet, dass es zur Zeit keinen Bedarf gibt und deshalb der Jugendclub geschlossen wurde. Ich wusste auch nicht, die Jugend von Katsdorf schon ausgewandert ist! Im Gegenteil: Wir haben mehr Bedarf denn je und letztes Jahr im September habe ich im Sozialausschuss eingebracht, dass es speziell für unsere weiblichen Jugendlichen fast kein Angebot in Katsdorf gibt. Wir müssen endlich ein aktives Programm für unsere Jugendlichen anbieten, bei dem sich die Jugendlichen angesprochen fühlen, damit sie ihre Freizeitaktivitäten auch im Ort ausleben können.

Wenn schon der Bürgermeister die Mittel für den Jugendclub einspart, dann fordere ich ihn hiermit auf, das Budget zweckmäßig zu verwenden und für den Schutz unserer Jugendlichen einzusetzen, in dem endlich der Gusensteg gebaut wird. Bei den Sportvereinen gibt es die Spielgemeinschaft und auch die jüngeren hätten dann die Möglichkeit, im Schutze der Siedlung, den anderen Sportplatz zu besuchen. Der Gusensteg kostet uns als Gemeinde Katsdorf ca. €55.000,00 und wenn wir die Einsparung vom Jugendclub abziehen, kostet uns der Steg nur noch €35.000,00. Ich finde, dass uns unsere Jugendlichen das WERT sein sollten.

Ich möchte Hammer Daniel für die Auszeichnung Fitness-Anlage des Jahres 2017 recht herzlich gratulieren. Ich selber bin schon langjähriger Kunde bei ihm im Fitnessstudio und kann nur sagen: „Es ist nicht selbstverständlich, dass man so einen tollen Fitnessclub im Ort hat“. Darum finde ich es auch unverständlich, warum eine Anfrage von Herrn Hammer abgelehnt wurde, seine Auszeichnung in der Gemeindezeitung abzudrucken. Die Gemeindezeitung wird von der Gemeinde finanziert und sollte über alle Betriebe berichten und nicht nur über eine bestimmte Auswahl, die von der ÖVP bestimmt wird.

Leider sehe ich zur Zeit von der ÖVP kein Interesse für eine konstruktive Zusammenarbeit. Wenn eine halbe Woche vor Sitzung der Termin – ohne Rückfrage mit uns – in die Ferien verlegt wird, dann schaut es für mich so aus, als ob man uns in dem Ausschuss nicht dabei haben möchte.

Ich sehe unsere Aufgabe als Oppositionspartei in Katsdorf immer deutlicher. Wenn unsere konstruktive Mitarbeit nicht erwünscht ist, dann können wir in Katsdorf nur das Kontrollorgan der Opposition übernehmen und die Missstände und Verfehlungen der ÖVP ans Tageslicht bringen.

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Katastrophale Zustände im Gemeinderat

Leider waren wir in den letzten beiden Gemeinderatssitzungen mit katastrophalen Zuständen konfrontiert. In der September Sitzung wurde zu dem Punkt Sicherheitsgemeinderat doppelt abgestimmt, weil Herr Bürgermeister Ernst Lehner mit dem Ergebnis von der ersten Abstimmung nicht zufrieden war und die ÖVP Fraktion nicht einstimmig zustimmte. Danach wurde als Ausrede – ups, Entschuldigung, natürlich als Begründung, ins Protokoll geschrieben es war zu laut und die Abstimmung haben nicht alle gehört. Komischerweise nur die ÖVP Gemeinderäte! Danach gab es persönliche Attacken auf Gemeinderäte der Opposition, so dass sich sogar ein Gemeinderat der Fraktion der Grünen dazu genötigt fühlte die Sitzung zu verlassen. Bis jetzt waren wir immer sehr bemüht, gemeinsam das Beste für Katsdorf zu beschließen, aber leider sieht die ÖVP das nur so, wenn der Antrag von Ihrer Seite kommt.
Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde wurde ein Zusatzantrag von mir zum Thema „Resolution wegen dem Pflegeregress“ abgelehnt und auf unbestimmte Zeit vertagt, weil es ein Antrag von der Opposition war.
Da beschließt unsere Bürgermeister lieber keine Resolution bevor er sich mit der SPÖ oder der Grünen zusammen redet.
Der Bürgermeister einer Gemeinde – und natürlich auch unserer Gemeinde – sollte offen für alle guten Vorschläge sein und nicht alles abschmettern, was von der Opposition kommt. Gemeinsam könnten wir noch viel mehr für unseren schönen Ort erreichen und weiterbringen.

Wir werden auch nicht die Umsetzung der Gusenbrücke ins Wasser fallen lassen, sondern wir werden für uns KatsdorferInnen das Projekt vorantreiben, weil uns das Wohlergehen unserer Kinder am Herzen liegt und durch den Bau der Brücke die Sicherheit der Kinder und die Lebensqualität aller KatsdorferInnen erhöht wird.

Ich wünsche allen KatsdorferInnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir bleiben dran und gemeinsam mit Euch machen wir
Katsdorf wieder lebenswerter!

Stefan Binder,
Fraktionsobmann

Stillstand? NEIN Danke!

Liebe Katsdorferinnen und Katsdorfer!

Die ÖVP und Bürgermeister Ernst Lehner haben es geschafft, dass die Landwirtschaftsschule leer steht. Seit Jahren fordern wir mehr Transparenz und mehr Entscheidungsfreiheit für das Projektteam. Für die Nachnutzung der LWS.

Es ist unsere Aufgabe als gewählte Gemeindevertreter, uns um die Interessen aller Katsdorferinnen und Katsdorfer mit bestem Wissen und Gewissen zu kümmern. Auch die ÖVP und unser aller Bürgermeister Ernst Lehner sollte sich damit anfreunden, dass auch andere Fraktionen oder externe Meinungen sehr gute und brauchbare Inputs in das Projekt bringen können. Wir von der SPÖ Katsdorf haben uns vor Jahren dazu entschieden, das Projekt mitzutragen, um gemeinsam mit den anderen Fraktionen die Beste Nachnutzung zu finden.

Es freut mich durchaus, dass ich im letzten Gemeindevorstand von Bürgermeister Ernst Lehner den Auftrag bekommen habe, ein Team zusammenzustellen, welches sich um die Vergabe der Gewerbeflächen annimmt.

Was muss nun das Ziel sein? Wir müssen es schaffen, in den 500m² Gewerbefläche einen attraktiven Banchenmix für Katsdorf anzubieten. Die dort angesiedelten Unternehmen sollte von der Infrastruktur des Gebäudes und auch durch die Kaufkraft aller KatsdorferInnen profitieren. Meine Vision bei diesem Projekt ist es, nachhaltige Betriebe im Ort anzusiedeln, die dann auch den KatsdorferInnen Arbeitsplätze bieten können. Ich möchte, dass wir die Branchenvielfalt im Ort ausbauen, damit die Kaufkraft der Katsdorfer wieder in der Gemeinde bleibt – frei nach dem Motto: Fahr nicht fort – kauf im Ort!

Es ist an der Zeit, dass aktiv an der Zwischennutzung und an der Nachnutzung gearbeitet wird. In den nächsten Wochen werden wir gemeinsam einen Infofolder für die Betriebe herausbringen und auch eine Infoveranstaltung abhalten, bei der wir aktiv die Gewerbeflächen bewerben und danach auch vergeben werden.

Wir werden sich nicht zusehen, dass vielleicht der Bau fertiggestellt ist und dann gibt es keine Interessenten. Wenn wir wollen, dass sich Betriebe in Katsdorf ansiedeln, dann werden wir eine gemeinsame Infrastruktur und Rahmenbedingungen schaffen, damit es auch in Katsdorf wieder interessant ist, einen Betrieb zu führen. Sollten wir in den nächsten Jahren nicht schaffen, die Anzahl der Betriebe zu steigern und damit auch die Kommunalsteuereinnahmen zu erhöhen, werden wir unser Gemeindebudget nicht mehr ausgleichen können. Es kann immer nur ein ausgewogenes Gleichgewicht geben. Denn wer glaubt, dass Katsdorf als „Schlafgemeinde“ funktionieren kann, der hat sich getäuscht.

Wir haben in Katsdorf z.B. eine sehr gute Kinderbetreuung, die auch nicht mehr wegzudenken wäre. Durch steigende Nachfrage kostet uns diese in den letzten Jahren immer mehr Geld, das wir für diesen Zweck auch gerne zur Verfügung stellen. Diese Ausgaben müssen aber auch wieder in die Gemeindekasse kommen.

Es geht bei so einem großen Projekt nicht um politisches Kleingeld, sondern es geht um eine Chance für Katsdorf, die in den letzten Jahren verschlafen wurde.

Ich bin der Meinung, dass wir gemeinsam das Beste für Katsdorf herausholen müssen, denn das sind wir uns und unseren Kindern schuldig!

Stefan Binder,
Fraktionsobmann

Projekt Diakonie in der LWS!

Stefan BinderLiebe Katsdorferinnen und Katsdorfer. Vor zwei Wochen haben wir bei der Jahreshauptversammlung der SPÖ Katsdorf von unserer Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer persönlich die Zusage bekommen, dass die Diakonie in der Landwirtschaftsschule (LWS) eine Gruppe von 16 Einheiten errichten wird.

Es freut mich umso mehr, dass der Einsatz von Elfriede Kneißl und mir zum Erfolg geführt hat, obwohl die Gemeinde vor zwei Monaten noch eine Absage erhalten hat.

Elfriede Kneißl und ich hatten vor ca. einem Monat einen Termin bei der Sozialabteilung des Landes OÖ mit Birgit Gerstorfer. Wir konnten in einem sehr netten Gespräch die Wichtigkeit und auch die Dringlichkeit für Katsdorf deponieren. Wir haben es geschafft, in kürzester Zeit nun doch eine positive Entscheidung von der Sozialabteilung zu erhalten. Somit steht der gemeinsamen Planung des Projektes LWS-NEU und Diakonie nichts mehr im Wege.

SPÖ OÖ Landesrätin Birgit Gerstorfer, SPÖ Obfrau Elfriede Kneißl, SPÖ Fraktionsobmann Stefan Binder vor dem Planentwurf für die Nachnutzung der Landwirtschaftsschule

Auch haben wir bei der den letzten Sitzungen mehrmals die Forderungen eingebracht, dass bei den nächsten Projektsitzungen auch eine Bedarfserhebung mit und für die Vereine zu machen ist. Wir müssen jetzt das Gesamtkonzept planen und die Nachnutzung der bereits bestehenden Gebäude wie z.B. das Gemeindeamt im Projekt mit einbeziehen.

Habt ihr Anregungen oder Ideen für das Projekt, dann meldet euch gerne bei mir oder Elfriede Kneißl.

Wir werden gerne mit euch über die Ideen plaudern und diese auch wenn möglich im Projekt einbringen. Natürlich werden wir auch bei der Umsetzung darauf achten, dass alles zur Zufriedenheit der Bevölkerung erledigt wird.

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Für unsere Kinder!

Stefan BinderIch bedanke mich zuerst bei allen Beteiligten, die in diesem Jahr bei den vielen Programmpunkten der Kinderferienaktion mitgeholfen haben, herzlich. Ich war selber bei 3 Terminen dabei und kann nur sagen, dass wir in Katsdorf wirklich ein tolles und abwechslungsreiches Ferienprogramm anbieten.

Bei unserer diesjährigen Ferienaktion von er SPÖ waren wir it den Kindern in Pregarten Minigolf spielen. Anfangs dachten wir uns schon, wir müssen den Termin absagen, da ja der Platz leider beim Hochwasser 2 Wochen zuvor in Mitleidenschaft gezogen wurde, doch Gott sei Dank konnten wir fahren. Mit insgesamt 20 Kindern ging es los nach Pregarten, in Vierer-Gruppen eingeteilt spielten wir dann den ganzen Parcours durch. Zum Abschluss – nach erolgreichem Minigolfen – gab es dann noch für unsere kleinen Tiger Woods ein Eis.

Ich glaube, dass es allen Kindern viel Spaß gemacht hat und freue mich schon wieder auf das nächste Ferienprogramm (wir werden uns sicher wieder ein spannendes Programm überlegen).

Nicht so erfreulcih ist zur Zeit die Situation für unsere Schulkinder in Katsdorf und auch für die Schüler, die aus Katsdorf auspendeln müssen. Leider wurden die Busverbindungen neu geplant, jedoch ohne auf die Bedürfnisse der Kleinsten zu achten. Dass unsere „Taferlklassler“ zu Mittag beim nach Hause fahren eine Stunde auf den Bus warten müssen, ist nicht tragbar!

Im Gemeinderat wurde in der letzten Sitzung folgende Resolution von allen Fraktionen unterstützt:
„Der Gemeinderat der Gemeinde Katsdorf bittet den zuständigen Landesrat Mag. Steinkellner um seine Unterstützung, damit Verbesserungen bei der Linienführung für die Volksschulkinder, die Kinder der Neuen Mittelschule Pregarten sowie die Verkehrssicherheit der Bodendorferstraße erreicht werden“.

Zurzeit gibt es eine Übergangslösung für die Katsdorfer Schüler, wo wi ebisher ein Bus von der Firma Karlinger die Kinder sicher nach Hause bringt.

Ich kann nur alle KatsdorferInnen auffordern: zeigen wir Einigkeit und Stärke zum Wohl unserer Kinder, damit die kurzsichtige Politik in Linz sich auch um die Bedürfnisse der Kleinsten kümmert.

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Der Anfang ist gemacht

Stefan BinderIn der letzten Gemeinderatssitzung haben wir von der SPÖ Fraktion den Antrag für die Planung eines Gusensteges eingebracht, welcher einstimmig von allen Fraktionen angenommen wurde.
Die ÖVP Fraktion stellte noch eine Antragsänderung, nämlich dass der Umweltausschuss vorab noch den genauen Standort und die Umsetzung evaluieren soll.

Der Gusensteg bietet uns die Möglichkeit unseren schönen Gusenspielplatz mit dem Sportfeld bei der ASKÖ und dem Motorikpark zu verbinden. Wir können durch den Bau des Steges das Parkplatzproblem in der Siedlunng Gusenstr. verbessern und den Besuchern des Spielplatzes die Möglichkeit zum Parken geben.

Im Umweltausschuss werden wir außerdem die Anbindung des Gusenspielplatzes an die Wanderwege überprüfen und wenn möglich erweitern.

Ich bedanke mich bei allen Fraktionen für die Unterstützung und hoffe, dass wir auch bei der Umsetzung des Gusensteges so produktiv zusammenarbeiten können, damit wir in Katsdorf wieder gemeinsam einen Schritt weiter gehen können.

Leider gibt es beim Projekt Landwirtschaftsschule – Nachnutzung keinen neuen Projektstand über den ich berichten kann.

Ich wünsche allen KatsdorferInnen einen erholsamen Urlaub und unseren fleißigen SchülerInnen schöne Ferien.

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Projekt LWS Nachnutzung

Stefan BinderIn den vergangenen Wochenen haben wir uns vom Arbeitskreisteam wegen der Nachnutzung der Landwirtschaftsschule 4 Projekte in anderen Gemeinden angesehen Von den Bürgermeistern haben wir sehr hilfreiche Tipps für die Umsetzung des Bau- oder Umbaus bekommen. Es gefällt mir, dass eigentlich alle Entscheidungsträger von den besuchten Gemeinden mir meine Pläne zur Nachnutzung bestätigen. „Gott sie Dank hat unser Bürgermeister vor 20 Jahren den alten Hof inkl. aller Gründe gekauft“, erzählt uns Bürgermeister Grubmair Harals aus St. Marienkirchen/Polsenz, „denn sonst hätten wir keinen Raum für die Erweiterung des Ortszentrums gehabt.“

Diese Aussage bestärkt mich umso mehr: Die Gemeinde Katsdorf muss die LWS und alle Gründe kaufen und dann im Sinne aller KatsdorferInnen verwerten. Sich nur um die Nachnutzung des Gebäudes zu kümmern ist leider sehr kurzsichtig und wird sich auf die Entwicklung unseres schönen Ortes negativ auswirken.

Bei meinen Hausbesuchen vor der Gemeinderatswahl 2016 wurde mir von GemeindebürgerInnen aller Altersgruppen zugetragen, dass die Vielfalt der Nahversorgung in Katsdorf erweitert werden muss. Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir in Katsdorf diese Chance nicht an uns vorbeiziehen lassen, sondern aus dem Gebäude der LWS und den umliegenden Gründen ein Multifunktionales Zentrum bekommen wo sich die Kultur, das Vereinsleben und auch die Nahversorgung perfekt ergänzen. Nur ein Projekt in dem alle Interessen zusammengetragen und gemeinsam durchgeführt werden, kann erfolgreich sein. Leider muss ich feststellen, dass nicht alle Fraktionen das genauso sehen!

Vor 2 Wochen habe ich die Information erhalten, dass bei der LIG (Landes Immobilien Gesellschaft) eine Evidenzliste für Interessenten an den LWS Gründen in Katsdorf aufliegt. Ich habe mich letzte Woche auch in die Liste eintragen lassen, damit ich in Zukunft solche Informationen früher bekomme. Darum kann ich nur dem/r KatsforferIn der an den Gründen Interesse hat empfehlen, sich auch auf diese Liste setzen zu lassen. Es genügt ein formloses Schreiben an die LIG. Landes-Immobilien GmbH, Bahnhofplatz 1 (LDZ), 4021 Linz, E-Mail: post@ligooe.at

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Die Wahl ist entschieden

Stefan BinderLeider haben wir bei der heurigen Landtags- und Gemeinderatswahl viele Stimmen verloren. Aktuell haben wir 6 Sitze im Gemeinderat und mit den Grünen gemeinsam nur 10 Sitze. Das heißt, unser großes Ziel, die absolute Mehrheit der ÖVP zu beenden, haben wir leider nicht erreicht.

Aber wie auch schon vor der Wahl versprochen, werden wir uns jetzt noch mehr für die Bedürfnisse aller KatsdorferInnen einsetzen. Die SPÖ steht für eine faire Gemeindepolitik für ALLE.

Wir haben ein tolles Team zusammengestellt, denn wir möchten in den nächsten 6 Jahren einiges verändern. Leider wurde uns von der ÖVP der zweite Vizebürgermeister nicht zugesprochen und somit habe ich nun die Funktion des Fraktionsobmanns der SPÖ Katsdorf übernommen.

Im Gemeindevorstand und auch im Gemeinderat haben wir gemeinsam mit den anderen Fraktionen das Budget für das nächste Jahr beschlossen. Es wurde unsere Anliegen berücksichtigt und in das Budget aufgenommen. Die Planungskosten für den von der SPÖ geforderten Gusensteg (Verbindung Gusenspielplatz mit dem Gemeindesportplatz) wurden ins wurden ins Budget aufgenommen, die Planung soll nächstes Jahr erfolgen.

Die Projektgruppe zur Nachnutzung der Landwirtschaftsschule hat €20.000,- für die Planung und Konzepterstellung der Nachnutzung festgelegt. Die nächsten Termine sind im ersten Quartal 2016 vorgesehen.

Im Budget wurde auch ein großer Beitrag für die Sanierung des Leitungswassernetzes vorgesehen, damit auch in Zukunft die Versorgung mit sauberem Wasser gewährleistet ist.

Ich wünsche allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Noch-Bürgermeister Lehners Politikverständnis

Stefan KlausbergerDer Noch-Bürgermeister wird nicht müde zu betonen, dass seine Politik immer eine sehr hohe (95% einstimmige Gemeinderatsbeschlüsse) Zustimmung findet! Ich werde jedoch auch nicht müde zu erklären, dass eine Quote von 95% bei einer absoluten Mehrheit dringend zu hinterleuchten ist! Diese Quote sagt nur aus, dass die SPÖ Katsdorf und auch die Grünen Katsdorf keine Verhinderer und Neinsager sind – nur daraus ergibt sich dieser doch hohe Prozentsatz!

Fakt ist – durch diese Absolute der VP in Katsdorf werden Ideen und Pläne der SPÖ, aber auch der Grünen nicht berücksichtigt oder diskutiert! Jede „nicht ÖVP Idee“ ist unbedacht, unfinanizierbar, unpraktikabel, unnütz, usw. Erst wenn eine Idee später von der VP-Seite wieder aufgegriffen wird ist diese, man glaubt es kaum eine „Perfekte“!

Zugegeben, auch wenn unsere Ideen 2 Jahre später durch die VP „erfunden“ werden, sind sie noch immer gut. Heißt, wir tragen diese Idee mit und schon gibt es diese vom Nochbürgermeister so oft zitierte Einstimmigkeit!

Einige Abstimmungen gingen aber auch deswegen einstimmig aus, da man sich bei manchen Dingen auf das Wort vom Bürgermeister verlassen hat! Man lernt auch als SPÖ-Katsdorf nicht aus – Sich auf das Wort vom Nochbürgermeister zu verlassen ist offenbar zumindest unvernünftig! Ich rede z.B. vom Gemeindevorstandsbeschluss der Gemeindekarte! Hier wurde der Vorstand informiert, dass die Ausschreibung aufgrund der Kosten wieder an den bisherigen Anbieter vergeben wird! Zur zusätzlichen Info – egal was die SPÖ im Vorstand entscheidet – auch hier gibt es eine Absolute der VP!

Im Nachhinein ist nun einiges klar! Die Gemeindekarte wurde nicht ausgeschrieben und es wurden auch keine Katsdorfer Betriebe zur Herstellung angefragt! Hätte man hier angefragt, dann wäre der Preis der Karte bei gut einem Drittel gewesen! Team-Design – Cityprint – Frau Aigner usw. – hier gibt es sicher noch mehr gute Firmen die hier die Fachkompetenz gehabt hätten!

Unsere Kritik geht nicht nur dahin, dass die Gemeinde zweckmäßig und sparsam handeln muss! Nein hier kommen dann doch noch Katsdorfer Betriebe ins Spiel, nämlich als Melkkühe der Gemeinde. Sehr teure Werbeeinschaltungen wurden durch Herstellende Firma richtiggehende gekeilt und somit haben die Katsdorfer Betriebe diese mehr als überteuerte Karte bezahlt! (Katsdorfer Betriebe fühlten sich veranlasst diese teure Werbung zu schalten, da sie natürlich auch auf Aufträge der Gemeinde angewiesen sind oder hoffen!) In seinem Artikel über dieses Thema in einer der letzten SPÖ-Zeitungen hat unser Bürgermeisterkandidat Stefan Binder mit der Aussage „Abzocke“ somit nicht Recht – es müsste vielmehr „freche Abzocke“ heißen! Machen Sie sich selbst ein Bild!

Ich als Fraktionsobmann der SPÖ Katsdorf bitte Sie, unserem Spitzenkandidat Stefan Binder am Wahltag das Vertrauen zu schenken und auch für meine Mannschaft im Gemeinderat bitte ich um Ihre Stimme!

Stefan Klausberger,
Fraktionsobmann

Anträge von der Opposition

Stefan KlausbergerDer Ortschef hat es nicht gerne, wenn sich die Opposition mit Anträgen in die Katsdorfer Politik einmischt und diese in den Gemeinderat einbringt!

Das hat die letzte Gemeinderatssitzung mal wieder gezeigt! Die SPÖ hat einen Antrag eingebracht, der die Umschulungsanträge als Thema hatte! Da wieder ein Schuljahr zu Ende geht und die Umschulungsüberlegungen von einigen Eltern der letzten Jahre zumindest nicht weniger werden, war eine Dringlichkeit für diesen Antrag sehr wohl gegeben! Die absolute Mehrheit der ÖVP hat unserem Antrag jedoch die Dringlichkeit aberkannt, mit der fadenscheinigen Begründung, man habe sich darauf nicht vorbereiten können! Würden wir auch Politik wie die Bürgermeisterpartei machen, dann wäre es nun wohl so, dass die Opposition in Zukunft alle dringlichen Anträge von der VP ablehnt, da man sich ja auch nie darauf vorbereiten könne! Leider ist es jedoch rechtlich erlaubt, dass die absolute Mehrheit einer Fraktion so vorgehen darf – und ist die Begründung noch so dumm wie in diesem Fall!

Fakt ist, viele Eltern wollen Ihre Kinder nicht im Pflichtschulsprengel VS-Katsdorf zur Schule gehen lassen! Warum das so ist wissen die betroffenen Eltern und natürlich auch der Bürgermeister. Nun sind wir beim tatsächlichen Grund, warum dieser Antrag aus Sicht des Bürgermeisters besser nicht auf die Gemeinderatstagesordnung sollte. Der Antrag hatte auch den Inhalt, dass der Bürgermeister als Oberhaupt des Schulerhalters den vielen Umschulungsanträgen der letzten Jahre auf den Grund gehen solle! Also nicht nur hinter einer absoluten Mehrheit verstecken ist feige, sondern wohl auch das Kneifen vor dem Thema VS-Katsdorf!

Hoffentlich ergibt es sich in naher Zukunft, dass die Pflichtschulsprengel abgeschafft werden (wie es in der Stadt Linz schon der Fall ist)! Dann können Eltern zum Wohl der eigenen Kinder frei entscheiden und der Bürgermeister braucht sich in dieser Causa nicht die Finger verbrennen!

Stefan Klausberger, Fraktionsobmann