Sind unsere Jungendlichen nichts Wert?

Diese Frage musste ich mir stellen, als ich die Information erhalten habe, dass die ÖVP den Jugendclub in Katsdorf geschlossen hat. In der Sozialausschusssitzung wurde vom Bürgermeister berichtet, dass es zur Zeit keinen Bedarf gibt und deshalb der Jugendclub geschlossen wurde. Ich wusste auch nicht, die Jugend von Katsdorf schon ausgewandert ist! Im Gegenteil: Wir haben mehr Bedarf denn je und letztes Jahr im September habe ich im Sozialausschuss eingebracht, dass es speziell für unsere weiblichen Jugendlichen fast kein Angebot in Katsdorf gibt. Wir müssen endlich ein aktives Programm für unsere Jugendlichen anbieten, bei dem sich die Jugendlichen angesprochen fühlen, damit sie ihre Freizeitaktivitäten auch im Ort ausleben können.

Wenn schon der Bürgermeister die Mittel für den Jugendclub einspart, dann fordere ich ihn hiermit auf, das Budget zweckmäßig zu verwenden und für den Schutz unserer Jugendlichen einzusetzen, in dem endlich der Gusensteg gebaut wird. Bei den Sportvereinen gibt es die Spielgemeinschaft und auch die jüngeren hätten dann die Möglichkeit, im Schutze der Siedlung, den anderen Sportplatz zu besuchen. Der Gusensteg kostet uns als Gemeinde Katsdorf ca. €55.000,00 und wenn wir die Einsparung vom Jugendclub abziehen, kostet uns der Steg nur noch €35.000,00. Ich finde, dass uns unsere Jugendlichen das WERT sein sollten.

Ich möchte Hammer Daniel für die Auszeichnung Fitness-Anlage des Jahres 2017 recht herzlich gratulieren. Ich selber bin schon langjähriger Kunde bei ihm im Fitnessstudio und kann nur sagen: „Es ist nicht selbstverständlich, dass man so einen tollen Fitnessclub im Ort hat“. Darum finde ich es auch unverständlich, warum eine Anfrage von Herrn Hammer abgelehnt wurde, seine Auszeichnung in der Gemeindezeitung abzudrucken. Die Gemeindezeitung wird von der Gemeinde finanziert und sollte über alle Betriebe berichten und nicht nur über eine bestimmte Auswahl, die von der ÖVP bestimmt wird.

Leider sehe ich zur Zeit von der ÖVP kein Interesse für eine konstruktive Zusammenarbeit. Wenn eine halbe Woche vor Sitzung der Termin – ohne Rückfrage mit uns – in die Ferien verlegt wird, dann schaut es für mich so aus, als ob man uns in dem Ausschuss nicht dabei haben möchte.

Ich sehe unsere Aufgabe als Oppositionspartei in Katsdorf immer deutlicher. Wenn unsere konstruktive Mitarbeit nicht erwünscht ist, dann können wir in Katsdorf nur das Kontrollorgan der Opposition übernehmen und die Missstände und Verfehlungen der ÖVP ans Tageslicht bringen.

Stefan Binder, Fraktionsobmann

Rückblick und Ausblick

Im Namen der Ortsorganisation Katsdorf bedanke ich mich herzlich bei all jenen, die uns bei der Nationalratswahl das Vertrauen geschenkt haben. Leider ist es nicht ganz das Ergebnis, welches wir uns gewünscht/erhofft haben. Wir können nur hoffen, dass mit der schwarz/türkis/blauen Regierung, die vor Jahren schon verheerende Auswirkungen hatte, nicht abermals Sozialabbau, Pensionskürzungen uvm. kommt. Ein erster Schritt zeichnet sich schon insofern ab, dass für die Nachmittagsbetreuung im Kindergarten Gebühren eingehoben werden sollen. Wir Sozialdemokraten sehen es als unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass der Aufschwung bei allen ankommt und dass die Menschen, die hart arbeiten, Kinder großziehen, sich in unserer Gesellschaft engagieren, ihren ehrlichen Anteil am Erfolg unseres Landes bekommen und nicht ein paar wenige profitieren.

In den nächsten Tagen werden Sie bereits zum 23. Mal den „Katsdorf-Kalender“ erhalten, der sämtliche Termine von den Vereinen, Veranstaltungen, Müllabfuhr uvm. beinhaltet. Ein herzliches Dankeschön gilt den Firmen, die durch ihre Werbeeinschaltung(en) einen wesentlichen Teil zum Gelingen unseres Kalenders beitragen.

Zu unserem Kabarett am 13. Jänner 2018, 20.00, in der ehemaligen Landwirtschaftsschule, lade ich Sie sehr herzlich ein. Heuer haben wir uns für einen Kabarettisten aus dem Mühlviertel entschieden – Mario Sacher aus Tragwein. Karten gibt es bei der Raiffeisenbank Katsdorf und bei den FunktionärInnen.

Ein herzliches Dankeschön gilt besonders meinen Mitarbeiterinnen und Miterbeitern bei der Organisation und die Durchführung von unserer Veranstaltungen. Die Unterstützung meines Teams das ganze Jahr über macht mich (generell) sehr stolz!

Ich wünsche allen Katsdorferinnen und Katsdorfern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, ruhige Stunden im Kreise der Familie und besinnliche Festtage. Viel Gesundheit, Glück und Zufriedenheit möge das Jahr 2018 bringen.

Ihre Vorsitzende,
Elfriede Kneißl

Katastrophale Zustände im Gemeinderat

Leider waren wir in den letzten beiden Gemeinderatssitzungen mit katastrophalen Zuständen konfrontiert. In der September Sitzung wurde zu dem Punkt Sicherheitsgemeinderat doppelt abgestimmt, weil Herr Bürgermeister Ernst Lehner mit dem Ergebnis von der ersten Abstimmung nicht zufrieden war und die ÖVP Fraktion nicht einstimmig zustimmte. Danach wurde als Ausrede – ups, Entschuldigung, natürlich als Begründung, ins Protokoll geschrieben es war zu laut und die Abstimmung haben nicht alle gehört. Komischerweise nur die ÖVP Gemeinderäte! Danach gab es persönliche Attacken auf Gemeinderäte der Opposition, so dass sich sogar ein Gemeinderat der Fraktion der Grünen dazu genötigt fühlte die Sitzung zu verlassen. Bis jetzt waren wir immer sehr bemüht, gemeinsam das Beste für Katsdorf zu beschließen, aber leider sieht die ÖVP das nur so, wenn der Antrag von Ihrer Seite kommt.
Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde wurde ein Zusatzantrag von mir zum Thema „Resolution wegen dem Pflegeregress“ abgelehnt und auf unbestimmte Zeit vertagt, weil es ein Antrag von der Opposition war.
Da beschließt unsere Bürgermeister lieber keine Resolution bevor er sich mit der SPÖ oder der Grünen zusammen redet.
Der Bürgermeister einer Gemeinde – und natürlich auch unserer Gemeinde – sollte offen für alle guten Vorschläge sein und nicht alles abschmettern, was von der Opposition kommt. Gemeinsam könnten wir noch viel mehr für unseren schönen Ort erreichen und weiterbringen.

Wir werden auch nicht die Umsetzung der Gusenbrücke ins Wasser fallen lassen, sondern wir werden für uns KatsdorferInnen das Projekt vorantreiben, weil uns das Wohlergehen unserer Kinder am Herzen liegt und durch den Bau der Brücke die Sicherheit der Kinder und die Lebensqualität aller KatsdorferInnen erhöht wird.

Ich wünsche allen KatsdorferInnen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, wir bleiben dran und gemeinsam mit Euch machen wir
Katsdorf wieder lebenswerter!

Stefan Binder,
Fraktionsobmann

NR-Wahl am 15. Oktober 2017

Eine perfekte Wahlkampfauftakt-Veranstaltung mit unserem Bundeskanzler Christian Kern fand am 12. September vor dem Ars Electronica Center in Linz statt. Es konnte sich jeder ein Bild über seine Kompetenz und seine Motivation machen, welche auf alle Anwesenden spürbar übersprang. Es war eine tolle Veranstaltung! #yeswekern

Der „Plan A“ von Christian Kern sieht unter anderem vor, dass die Löhne erhöht werden und ein flächendeckender Mindestlohn von € 1.500,00 in Österreich eingeführt werden soll und diese € 1.500,00 sollen in Zukunft für alle Lohn- und Einkommen-SteuerzahlerInnen steuerfrei sein.

Christian Kern ist ein Bundeskanzler, der Verantwortung für Österreich zeigt und Antworten gibt. Es ist seit jeher ein großes Anliegen der SPÖ, die Lebensverhältnisse der Menschen zu verbessern. Wir stehen für ein Weltbild, in dem es um Gerechtigkeit und Solidarität geht.

Wir stehen hinter unserem Kandidaten Christian Kern und treten bei dieser Wahlauseinandersetzung mit dem Anspruch an, Nummer eins zu werden. Dafür brauchen wir Eure Unterstützung. Kämpfen wir gemeinsam Seite an Seite dafür, dass unser Land auf Erfolgskurs bliebt. Sorgen wir gemeinsam dafür, dass der Aufschwung bei ALLEN ankommt.

Am 15. Oktober geht es ums Ganze!

Folgendes hat die SPÖ bereits erreicht:

  • Pflegeregress abgeschafft
  • Beschäftigungsbonus für neue Jobs
  • Ausbildungsgarantie umgesetzt
  • 20.000 Jobs für ältere ArbeitnehmerInnen
  • Sicherheitsmilliarde beschlossen

Machen Sie am 15. Oktober von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und unterstützen Sie die SPÖ mit unserem Spitzenkandidaten Christian Kern.

Herzlichen Dank für Eure Unterstützung!

Ihre Obfrau,
Elfriede Kneißl

Marie 2017 – Nachschlagewerk für Frauen in OÖ

Elfriede KneißlDas Nachschlagewerk „Marie“ soll Frauen helfen, dass sie über ihre Rechte Bescheid wissen. Im ersten Teil der Broschüre erhalten Frauen einen Überblick über alle frauenrelevanten Rechtsauskünfte, im zweiten Teil finden sie bezirksweise geordnet die Unterstützungsangebote der vielen Beratungseinrichtungen. Erstmals gibt es auch einen Oberösterreich-Teil mit allen oberösterreichweiten Einrichtungen auf einen Blick.

Der Name des Nachslagewerkes „Marie“ erinnert an Marie Beutlmayr. Marie wurde 1870 geboren und begann mit 13 Jahren zu arbeiten. Als Kämpferin für Frauenrechte wurde sie Mitbegründerin des Arbeiterinnen-Bildungsvereins. Schon früh organisierte sie Arbeitskämpfe um höhere Löhne und immer wieder setzte sie sich mutig für die Verbesserung der Arbeitssituation für Frauen ein. Sie starb 1948. Deswegen gilt sie zu Recht als Pionierin für Arbeiterinnenrechte in Oberösterreich und deswegen ist ihr dieses Buch gewidmet.

Ihre Elfriede Kneißl, Parteivorsitzende